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Am 24. Juni 1916 gründeten 34 Firmen in Berlin den Verband der Deutschen Dental-Fabrikanten (VDDF), der zum Vorläufer des Verbandes der Deutschen Dental-Industrie (VDDI) wurde, welcher sich am 13. Januar 1950 in Frankfurt neu konstituierte. Im Laufe ihrer langen Geschichte war und ist die deutsche Dental-Industrie Vorreiter für neue, z.T. bahnbrechende Produkte und Lösungsmöglichkeiten für die Arbeitsfelder in der Zahnarztpraxis und im zahntechnischen Labor. Dies ist nicht zuletzt auf ihre enge Verbindung zu Wissenschaft und Lehre zurückzuführen. Von ihrem Ursprung her und bis zum heutigen Tag ist diese Spezialitäten-Industrie überwiegend klein- und mittelständisch strukturiert, wobei sie sich jedoch gleichzeitig durch eine starke Exportorientierung auszeichnet (s.
Zahlen und Fakten). Letztere spiegelt sich u. a. in ihrer regelmäßigen Präsenz auf Auslandsmessen wider, bei denen sie häufig mit eigenen Pavillons vertreten ist (s.
Auslandsmessen).
Die deutsche Dental-Industrie = Qualität "made in Germany"
Mit ihren Produkten für die zahnärztliche Praxis und das Dentallabor haben sich die 200 Mitgliedsfirmen des Verbandes der deutschen Dental-Industrie e.V. zum Ziel gesetzt, insbesondere in den vier Bereichen Innovation, Technologie, Qualität und Präzision ihre Rolle als Vorbild und Pionier fortzuführen.
Innovation
Mit ihren Innovationen setzt die deutsche Dentalindustrie traditionell Maßstäbe auch im weltweiten Vergleich. Hierzu bedarf es der Fähigkeit, Theorie und Praxis zu verbinden. Dabei spielt die bewährte enge Zusammenarbeit mit zahnärztlichen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen eine bedeutende Rolle.
Technologie
Gegenwart wird Vergangenheit. Veränderungen verlangen nach neuen Konzepten. Die Eigenschaften neuer Rohmaterialien erfordern neue Verarbeitungs-technologien. Die Innovation in der deutschen Dentalindustrie geht einher mit der Forderung nach immer besseren Produkten und ständig wachsendem Know-how, damit das Markenzeichen "made in Germany" angemessen auf den Märkten der Welt vertreten ist.
Neue Produkte allein sind jedoch nur ein Aspekt, denn sie müssen immer auch als Teil eines kundenorientierten Ansatzes zur Problemlösung gesehen werden. Die deutsche Dentalindustrie hat ihre vornehmste Aufgabe schon immer in der Lösung von Problemen gesehen.
Qualität
Innovation ohne Qualitätsverbesserung bedeutet Rückschritt. Deshalb haben Qualität und Qualitätssicherung in der deutschen Dentalindustrie oberste Priorität. Aus diesem Grunde werden in der ganzen Welt deutsche Produkte mit Qualität assoziiert, ob es sich nun um Behandlungsplätze und Ausrüstungen für die Zahnarztpraxis oder die Ausstattung von Dentallabors, Werkzeuge oder Materialien handelt.
Präzision
Die deutsche Dentalindustrie handelt nach dem Grundprinzip, dass höchste Präzision eine Voraussetzung für Qualität ist, und wendet diese Prinzip bereits in der Entwicklungsphase für ein neues Produkt an. Bevor ein Produkt in die Massenproduktion gehen kann, muss es bewiesen haben, dass es zuverlässig funktioniert - ohne Ausfälle, unter extremen Bedingungen und über längere Zeiträume. Dadurch möchte die deutsche Dentalindustrie gewährleisten, dass die Erwartungen des Kunden von jedem einzelnen Produkt voll erfüllt werden, sei es in Kliniken, in der Zahnarztpraxis oder im zahntechnischen Labor. Deshalb kann sich die deutsche Dentalindustrie mit zweitbester Qualität auch nicht zufriedengeben.




