Zahlen und Fakten

Jahr Gesamtumsatz Exportanteil Beschäftigte
1997 2,01 Mrd. Euro 0,80 Mrd. Euro 13.265
1998 2,12 Mrd. Euro 0,82 Mrd. Euro 11.954
1999 2,11 Mrd. Euro 0,95 Mrd. Euro 13.216
2000 2,63 Mrd. Euro 1,04 Mrd. Euro 16.500
2001 2,79 Mrd. Euro 1,22 Mrd. Euro 16.411
2002 3,08 Mrd. Euro1) 1,378 Mrd. Euro 17.000
2003 3,11 Mrd. Euro 1,52 Mrd. Euro 17.118
2004 3,20 Mrd. Euro 1,60 Mrd. Euro 17.151
2005 3,20 Mrd. Euro2) 1,80 Mrd. Euro 17.190
2006 3,50 Mrd. Euro2) 1,90 Mrd. Euro 17.500
2007 3,80 Mrd. Euro2) 2,12 Mrd. Euro 17.900
2008 3,90 Mrd. Euro2) 2,34 Mrd. Euro 18.700
2009 3,75 Mrd. Euro2) 2,14 Mrd. Euro 18.425
2010 4,013 Mrd. Euro2) 2,341 Mrd. Euro 17.992
2011 4,109 Mrd. Euro2) 2,435 Mrd. Euro 18.147
2012 4,369 Mrd. Euro2) 2,684 Mrd. Euro 18.488
2013 4,506 Mrd. Euro2) 2,765 Mrd. Euro 19.305
2014 4,637 Mrd. Euro2) 2,895 Mrd. Euro 19.625

1) inkl. Umsatz aus eigener ausländischer Fertigung   2) ab 2005 geänderte Berechnungsgrundlage
Quelle: Notarielle Umsatzerhebung des VDDI unter seinen Mitgliedern

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
Grafik Dentalmarkt
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!

Zur wirtschaftlichen Lage der Dental-Industrie

Die Deutsche Dental-Industrie behauptet sich erfolgreich auf den Weltmärkten

Die Ergebnisse der im Februar 2015 abgeschlossenen Verbandsumfrage bestätigen erneut den Export und damit die globalen Märkte als tragende Säule der Wirtschaftskraft unserer Industrie. Gleichzeitig zeigt sich aber erfreulicherweise auch der Inlandsmarkt in stabiler und starker Verfassung:

Der Gesamtumsatz von Dentalprodukten unserer 200 Mitgliedsunternehmen mit fast 20.000 Mitarbeitern belief sich 2014 auf 4,637 Milliarden Euro (+2,9%), davon gingen 2,895 Milliarden Euro in den Export (+4,7 %), der Inlandsumsatz lag bei 1,743 Milliarden Euro (+0,1 %) – Fazit: Ein substantieller Zuwachs im Export, eine sehr stabile Entwicklung im Heimatmarkt.

Die Erwartungen unserer Industrie an das Inlandsgeschäft im laufenden Jahr 2015 sind mehrheitlich positiv, denn 53 Prozent unserer Unternehmen rechnen im IDS-Jahr mit steigenden Umsätzen, 45 Prozent mit Umsätzen auf dem Vorjahresniveau und nur zwei Prozent sehen Rückgänge auf sich zukommen.

Die Bedeutung unserer Industrie im Ausland ist weiter gewachsen, obwohl die Märkte von allen Marktteilnehmern stärker bearbeitet werden und die Wettbewerbssituation sich weiter intensiviert hat. Unsere Exportquote liegt bei gut 62 Prozent.

Ein vertiefender Blick auf die dynamischsten Märkte des Exportgeschäfts zeigt:

  • Am dynamischsten entwickelte sich der für uns sehr bedeutsame Europäische Markt. Hier konnten 51 Prozent unserer Mitglieder einen Absatzzuwachs vermelden, 40 Prozent berichteten gleichbleibende Umsätze, lediglich 9 Prozent der Umfrageteilnehmer mussten geringere Umsätze im Vergleich zum 2013er Niveau hinnehmen.
  • Ebenso entwickelten sich nach wie vor die Verkäufe in Fernost positiv. 50 Prozent der Unternehmen erzielten Umsatzzuwächse, Ein Drittel melden Geschäfte auf Vorjahresniveau, 17 Prozent weisen Rückgänge auf.
  • Erfreulicherweise wird der Geschäftsverlauf auf dem für das weltweite Dentalgeschäft wichtigen Nordamerikanischen Markt wieder besser beurteilt. 43 Prozent der Unternehmen konnten einen steigenden Geschäftsverlauf in USA und Kanada melden. Für weitere 38 Prozent entwickelten sich die Verkäufe auf 2013er Niveau.
  • Ebenso spürbar positiv – wenngleich jedoch in der Tendenz etwas schwächer als bei den zuvor berichteten Märkten – verlief der Geschäftsverlauf in Nah- und Mittelost. Fast 40 Prozent der befragten Unternehmen berichteten anziehende Verkäufe und immerhin 44 Prozent der Mitglieder konnten wieder das 2013er Absatzvolumen erreichen.
  • Dagegen entwickelte sich der Absatz in den Regionen Mittel-/Südamerika und Osteuropa etwas schwächer als bei der letzten Verbandsumfrage für das Jahr 2013. 25 Prozent der Befragten verbuchten in Mittel- und Südamerika Zuwächse und 19 Prozent Rückgänge. Damit dürfte das Gesamtergebnis für deutsche Dentalprodukte jedoch mindestens stabil und möglicherweise sogar in der Summe leicht positiv verlaufen sein, da 56 Prozent der Unternehmen gleichbleibende Umsätze erzielten.
  • In Osteuropa überwogen jedoch mit 34 Prozent die Unternehmen mit Umsatzrückgängen diejenigen Firmen, die im Jahresvergleich in 26 Prozent der Fälle prosperierende Verkäufe berichteten.

Erfreulich ist, dass die Erwartungen für das Exportgeschäft 2015 nach wie vor sehr positiv sind. 67 Prozent der Mitglieder unseres Verbandes erwarten anziehende Auslandsverkäufe, knapp ein Drittel geht immerhin von einem stabilen Geschäftsverlauf aus.

© VDDI e.V. - Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V. - Aachener Straße 1053-1055 - 50858 Köln - Germany - Telefon: +49/(0)221/5006870 - Telefax: +49/(0)221/50068721 - E-Mail: info@vddi.de