Barcode / HIBC / UDI

"Welches Barcode-System wird am ehesten den spezifischen Anforderungen der Dentalbranche gerecht?"



Mit dieser Fragestellung hatte der VDDI im Jahre 1992 ein umfangreiches Pilotprojekt durchgeführt. Der Vergleich der verschiedenen Systeme in der praktischen Anwendung führte zu einer eindeutigen Empfehlung für das HIBC-System (Health Industry Bar Code).

Diese Empfehlung hat bis heute –also auch nach mehr als 20 Jahren- weiterhin Bestand. Aktuell nutzt der überwiegende Teil der Dentalunternehmen (mehr als 85 %) den HIBC Barcode.

Ausführliche Informationen über das HIBC-System im allgemeinen und über die Vorteile seiner Anwendung bei Herstellern, Handel, Zahnarztpraxis und Dentallabor hält HIBCC auf seiner Internetseite www.hibc.de bereit. Die dort angebotenen Informationsschriften können direkt und kostenlos heruntergeladen werden.

Für alle weiteren Informationen steht zur Verfügung:

Herr Heinrich Oehlmann,
Kösenerstr. 85
D-06618 Naumburg
Telefon: +49 / 3445-78 11 31
E-Mail: heinrich.oehlmann(at)hibc.de
Internet: www.hibc.de

HIBC

Der VDDI hat in seinem Arbeitskreis AIDC (Automatic Identification and Data Capture) eine Informationsbroschüre erarbeitet, die in Deutsch und Englisch verfügbar ist. Sie wird regelmäßig aktualisiert und gibt wichtige Hinweise für die Einführung eines Barcodes für Medizinprodukte.

HIBC Richtlinien und Empfehlungen, Stand 2012

Das „HIBC-Paper-EDI" ist eine Ergänzung der HIBC-Richtlinien & Empfehlungen. Es erläutert, wie sich Barcode und EDI im Rahmen logistischer Vorgänge sinnvoll ergänzen.

  HIBC-Paper-EDI-2012

UDI

Das System der einmaligen Produktnummer (UDI=Unique Device Identification) soll eine weltweit eindeutige Produktidentifikation gewährleisten. Medizinprodukten könnten dann über die gesamte Lieferkette hinweg zurückverfolgt werden, so dass Behörden bei Vorkommnissen sofort die erforderlichen Schritte, wie z.B. Rückrufe, in die Wege leiten können. Weitere Gründe für UDI sind die Vermeidung von Fehlern sowie vereinfachte Handhabungen (Scannen).

Alle Medizinprodukte erhalten im UDI-System eine eindeutige Codierung für die automatische Identifikation (Scannen). Korrespondierend dazu gehört der Eintrag in einer zentralen Datenbank. Der Code auf dem Produkt oder auf der Verpackung (Barcode, Datamatrix, RFID) enthält wichtige Hersteller- und Produktinformationen. Der Hersteller kann bis 18-stellige Produktreferenzen „REF“ direkt im Code einbinden oder aber eine Verbindung durch eine Zweitnummer herstellen. Dies ist mit HIBC realisierbar.

UDI ist ein weltweites Projekt. Die Grundlagen sind im „International Medical Device Regulators Forum“ (IMDRF) erarbeitet worden. In der EU werden die neuen Anforderungen mit der europäischen Medizinprodukteverordnung eingeführt. In den USA hat die FDA bereits die gesetzlichen Vorschriften für UDI verabschiedet. HIBC ist dort auch schon für das UDI-System akkreditiert.

IMDRF-Guidelines zu UDI

FDA UDI Rules, September 2013