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04.09.2018 - 09:05 - Alter: 21 Tage

Teamwork, Technik, Temperamente – Labor & Praxis auf der Internationalen Dental-Schau (IDS) 2019

Zusammenspiel zwischen Labor und Praxis intensiviert sich – Digitalisierung beflügelt – innovative Werkstoffe bereichern – IDS zeigt die Chancen auf

Zahnarzt und Zahntechniker haben über die vergangenen zwanzig Jahre erlebt, wie ihnen die Digitalisierung immer wieder bislang ungeahnte neue Chancen erschlossen hat. Ein Ende dieser Erfolgsgeschichte ist nicht absehbar. Gleichzeitig schickt sich der 3D-Druck an, wiederum neue Welten zu öffnen. Jenseits aller Einzelinnovationen ist und bleibt jedoch der Schlüssel zum Erfolg das Zusammenspiel der „Hauptakteure“ im Team. Umfassende Konzepte, wertvolle Tipps und anregende Gespräche bietet dazu die Internationale Dental-Schau (IDS) vom 12. bis 16. März 2019 in Köln.

Spannend war die Zahnheilkunde immer schon, denn wie in kaum einer anderen Disziplin der Gesundheitsbranche treffen medizinische, technische und ästhetische Aspekte zusammen. Das tägliche Arbeiten ist über die vergangenen Jahrzehnte sowohl in der Praxis als auch im zahntechnischen Labor vielfältiger geworden – zuweilen auch herausfordernder, weil die Anforderungen von so unterschiedlichen Seiten kommen. Eine besonders wirksame Maßnahme ist die Intensivierung der Zusammenarbeit im zahnärztlich-zahntechnischen Team.

Die Voraussetzungen dafür waren nie besser, weil eine hervorstechende Folge der Digitalisierung in der Überwindung räumlicher und zeitlicher Grenzen besteht. Röntgenbilder, Modellscans, verschiedenste Arbeits- und Planungsunterlagen stehen in Sekundenschnelle in Praxis und Labor zur Auswertung und Diskussion zur Verfügung. Gleichzeitig wächst die Zusammenarbeit der Partner durch übergreifende digitale Workflows in immer mehr Teilbereichen enger zusammen.

Wie im Einzelnen eine implantologische oder eine kieferorthopädische oder andere Behandlungen geplant und durchgeführt werden, ist selbstverständlich eine Sache zahnärztlicher Therapieplanung sowie der zahntechnischen Umsetzung. Das Team erörtert etwa die Fragen: „In welchen Bereichen arbeiten wir digital? In welchen Bereichen sind analoge Verfahren angebracht? Wo bietet sich eine Kombination an? Zum Beispiel: digital abgeformt, am Bildschirm designt, in CAM-geeignetem Wachs gefräst, traditionell in Keramik gepresst, konventionell mit Zement eingegliedert?“

Denn die Komplexität der Materie bringt es mit sich, dass sich zwar die technischen Fortschritte rasant darstellen, ihre Umsetzung im konkreten Patientenfall jedoch viele Entscheidungen im Detail erfordert. Das betrifft über die Verfahren hinaus auch die Wahl der Werkstoffe: „Metall oder Keramik? Edelmetall oder Nichtedelmetall? Strukturkeramik oder Glaskeramik? Oder Kunststoff?“ Es versteht sich von selbst, dass sich dies unter anderem nach Gesichtspunkten der Stabilität und der Ästhetik sowie zum Beispiel auch nach der bevorzugten Befestigungsart entscheidet.

Die schiere Anzahl der Optionen und damit die Kombinationsmöglichkeiten steigt noch weiter, sowohl im Bereich Werkstoffe als auch in der Fertigung. Speziell bei der digitalgestützten Herstellung erweitert der 3D-Druck die Wahlmöglichkeiten und eröffnet neue Optionen für das zahnärztliche-zahntechnische Teamplay. Wie dieses im Einzelnen aussieht, richtet sich nach der Patientenklientel, nach dem vorhandenen und für die Zukunft ins Auge gefassten Equipment, natürlich auch nach dem Temperament und der persönlichen Herangehensweise der Partner.

„Den aktuellen Entwicklungsstand von Werkstoffen und Verarbeitungsverfahren sowie neue Chancen, wie sich Zahnarzt und Zahntechniker dabei optimal die Bälle zuspielen können, präsentiert in umfassender Form die Internationale Dental-Schau (IDS) vom 12. bis zum 16. März 2019 in Köln“, sagt Dr. Markus Heibach, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Dental-Industrie e.V. (VDDI). „Hier lassen sich digitale Systeme, Planungstools, unterschiedliche Fertigungsoptionen und ihre Anwendung im Team hautnah und in einer Vielfalt wie an keinem anderen Ort erleben. Mein Tipp an alle Besucher: Sprechen Sie Ihren Zahntechniker oder Ihren Zahnarzt im Vorfeld an, und kommen Sie am besten im Team zur Internationalen Dental-Schau!“

Die IDS findet alle zwei Jahre in Köln statt und wird veranstaltet von der GFDI Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie mbH, dem Wirtschaftsunternehmen des Verbandes der Deutschen Dental-Industrie e.V. (VDDI). Durchgeführt wird sie von der Koelnmesse GmbH, Köln.

Anmerkung für die Redaktion:

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