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Kieferorthopädie für Praxis und Labor - ein zentrales Thema der IDS 2011

Aktuelle Entwicklungen in der Kieferorthopädie - digitale Methoden gewinnen an Bedeutung - Blick auf angrenzende Fachdisziplinen - Mehr Chancen für Praxis und Labor durch Kooperation - ein Schwerpunktthema der IDS

Moderne kieferorthopädische Verfahren leisten wirksame Beiträge zur regelrechten Entwicklung des Kausystems. Allgemeinzahnärzte, Fachzahnärzte für Kieferorthopädie oder in der sich anschließenden prothetischen Versorgung tätige Zahntechniker können heute mehr denn je an Weiterentwicklungen in der KFO partizipieren. Wenn die Internationale Dentalschau (IDS) vom 22. bis 26. März 2011 auf dem Kölner Messegelände ihre Tore öffnet, haben alle Interessierten die Gelegenheit, sich gründlich über jeden Aspekt der Kieferorthopädie zu informieren. Neue Therapiekonzepte, digitale Methoden und verbesserte Apparaturen unterstützen die Anwender bei Planung, Handhabung und Kommunikation. "Der wissenschaftliche und technologische Fortschritt bietet der Kieferorthopädie und ihren Nachbardisziplinen hervorragende Therapiechancen. Zunehmend greifen auch hier digitale Verfahren in den Arbeitsalltag des Teams aus Zahnarzt und Zahntechniker ein und eröffnen der KFO neue Möglichkeiten - von der Befunderhebung, Planung und Gestaltung therapeutischer Maßnahmen bis zur digitalen Vernetzung", erläutert Dr. Martin Rickert, Vorstandsvorsitzender des VDDI (Verband der Deutschen Dental-Industrie).

Seit Jahren wird die Kieferorthopädie durch eine intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Dentalindustrie begleitet. Über den aktuellen Stand aller Aspekte der KFO können sich Zahnärzte, Zahntechniker und Praxismitarbeiter optimal auf der Internationalen Dental-Schau informieren und von kompetenten Herstellern beraten lassen. An den Ständen werden die Experten der Dentalunternehmen sowie von Verbänden und anderen Organisationen zur Verfügung stehen, um neue Therapiekonzepte vorzustellen und deren Vorzüge zu erläutern. Ebenfalls bilden beispielsweise die digitale Röntgendiagnostik und die Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen weitere Schnittstellen für die Fachbesucher.

KFO-Behandler wie -Patienten profitieren von der weiteren Miniaturisierung von Elementen, "unsichtbaren" Lingual-Brackets und -Drähten, intelligenten Ligier-Methoden, neuen körperverträglichen Werkstoffen und vielem mehr. Aktuelle Weiterentwicklungen klassischer FKO-Apparaturen werden auf der IDS ebenso zu sehen sein. Der digitale Fortschritt macht auch vor der Kieferorthopädie nicht Halt: Dies gilt beispielsweise für CAD/CAM-gestützte Aligner-Konzepte, die, basierend auf modernen Röntgenverfahren, Intra- und Extraoralaufnahmen sowie Digitalscans von Abformungen und Bissregistraten, erstmals mit Spezialsoftware virtuelle 3D-Modellationen und Behandlungspläne am Computer ermöglichen. Dadurch lassen sich Zahnfehlstellungen vergleichsweise elegant - und für den Patienten komfortabel - korrigieren.

Für die Nahtstelle zwischen Kieferorthopädie und benachbarten medizinischen Gebieten, bis hin zur Zahntechnik werden Verbesserungen zu sehen sein, welche die Abläufe beschleunigen. Dies betrifft zum Beispiel diagnostische Methoden - hier seien das digitale Röntgen mit seinen Bearbeitungs- und Archivierungsmöglichkeiten einschließlich der Verknüpfung mit der Patientenkarte sowie die hochauflösende Volumentomographie (DVT) genannt, die zunehmend auch für kleinere Praxen wirtschaftlich darstellbar sind. Auch Funktionsdiagnostik oder kephalometrische Analysen profitieren von technologischen Errungenschaften; so lassen sich Fernröntgenseitenaufnahmen heute ebenfalls digitalisieren. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht fast unumgänglich geworden, gehört die digitale Weitergabe von Daten innerhalb der eigenen Praxis beziehungsweise des Labors und nach draußen zum Standardrepertoire guter dentaler Arbeitsorganisation.

Wie komfortabel das digitale Röntgen mit seinen Bearbeitungs- und Archivierungsmöglichkeiten einschließlich der Verknüpfung mit der Patientenkarte geworden ist, davon kann sich jeder Besucher auf der kommenden IDS selbst überzeugen. Darüber hinaus rücken einmal mehr Intraoralkameras in den Fokus: Diese unterstützen das Patientenaufklärungsgespräch besonders wirkungsvoll und sorgen indirekt auch für einen zusätzlichen Imagegewinn der KFO-Praxis.

Der Erfolg komplexer kieferorthopädischer Maßnahmen hängt auch von der effektiven Zusammenarbeit des Teams aus Zahnärzten und Zahntechnikern ab. Um diese Kooperation zu fördern, bekommen beide Professionen durch die auf der IDS vertretenen Fachgesellschaften Informationen zur Fortbildung und Beratung zu den neuesten, teilweise für Zahnärzte und Zahntechniker gemeinsam konzipierten Curricula - beispielsweise zum aktuellen Thema Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD).

Last not least bietet die Dentalindustrie jetzt auch speziell für den Bedarf der Kieferorthopädie entwickelte Arbeitsplätze. Diese KFO-Behandlungseinheiten sind konsequent nach ergonomischen Prinzipien gestaltet und ermöglichen mit ihrer besonderen Konstruktion einen perfekten Zugang zum Patienten, was vor allem bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen einen großen Vorteil bedeutet.

Allgemeinzahnärzte, Fachzahnärzte für Kieferorthopädie oder Zahntechniker bekommen während des Besuchs der IDS 2011 eine einzigartige Gelegenheit, sich einen umfassenden Überblick über die neuesten Konzepte der KFO und ihrer Nachbardisziplinen zu verschaffen - von der Implantologie oder Parodontologie bis hin zur Radiologie und Werkstoffkunde.

"Dem Fachbesucher aus Praxis und Dentallabor bietet die Internationale Dental-Schau, die weltgrößte Messe für Zahnmedizin und Zahntechnik, in Köln vom 22. bis 26. März 2011 die beste Gelegenheit, sich in Gesprächen mit Spezialisten von Ausstellerfirmen, Experten und erfahrenen Anwendern umfassend über das Spektrum moderner Verfahren und neuester apparativer Entwicklungen für die kieferorthopädische Rehabilitation zu informieren", sagt Dr. Markus Heibach, Geschäftsführer des VDDI.

Die IDS (Internationale Dental-Schau) findet alle zwei Jahre in Köln statt und wird veranstaltet von der GFDI - Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie mbH, dem Wirtschaftsunternehmen des Verbandes der Deutschen Dental-Industrie e.V. (VDDI), durchgeführt von der Koelnmesse GmbH, Köln.

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