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Zahnmedizinische Prothetik: „Dritte Zähne“ in optimaler Gestaltung und Ausführung – ein zentrales Thema der IDS 2009

Neue Trends in der zahnmedizinischen Prothetik – Digitale Herstellungsverfahren – Netzwerkfertigung mit verschiedenen Materialien – ein Schwerpunktthema der Internationalen Dental-Schau

Die Prothetik nimmt in der modernen Zahnheilkunde einen zentralen Platz ein. Dies wird sich angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung in Zukunft noch verstärken. Daher bietet auch die nächste Internationale Dental-Schau wieder ein ideales Forum, um sich über die aktuellen Entwicklungen dieses zunehmend komplexer werdenden Fachgebietes umfassend zu informieren. „Einzelkronen, Brücken, Onlays sowie Suprastrukturen für implantologische Maßnahmen können heute mit einer bisher noch nie dagewesenen Vielfalt verschiedener Werkstoffe hergestellt werden“, erläutert Dr. Martin Rickert, VDDI-Vorstandsvorsitzender. Und die Digitaltechnik greift zunehmend in die Fertigungsprozesse ein, so dass Zahntechniker neben den bewährten klassischen Methoden verbesserte Optionen für effizienteres Arbeiten erhalten indem sie neue Verfahren im Labor etablieren können. Dadurch steigen die Chancen, perfekte Prothetik rationell umzusetzen. Allerdings bleibt ein kritischer Behandlungsschritt immer noch „in den Händen“ des Zahnarztes: die exakte Abformung. Moderne Abformmaterialien bieten ihm hohe Präzision und Verarbeitungssicherheit bei diesem Prozess, der die Passgenauigkeit jeglicher Restaurationen entscheidend beeinflusst. Anschließend stehen neben der klassischen Aufwachstechnik vor allem digitale CAD-Verfahren für die Konstruktion der Versorgungen zur Verfügung. Aktueller High-tech-Zahnersatz kann heute in höchster Qualität und besonders biokompatibel mit Vollkeramiken geschaffen werden. Vor allem die Hochleistungskeramik Zirkonoxid zeichnet sich durch ein breites Indikationsspektrum und eine unübertroffene Ästhetik aus, die sich von natürlichen Zähnen praktisch nicht mehr unterscheidet. Bei ihrer Verarbeitung dominieren inzwischen CAD/CAM-Verfahren, allerdings kann die Gerüstkonstruktion auch in traditioneller Wachsmodellierung und anschließendem CAM-Verfahren erfolgen. Metallische Prothetikwerkstoffe haben vor allem als hochgoldhaltige Aufbrennlegierungen für Kronen und Gerüste immer noch große Bedeutung und werden zumeist in der bewährten Gusstechnik eingesetzt. Zunehmend werden Gerüstkonstruktionen aber auch edelmetallfrei – meist als hoch belastbare Kobalt-Chrom-Legierungen oder besonders biokompatibel in Titan – mit moderner CAD/CAM-gestützter Frästechnik hergestellt. Alternativ kommen als neueste Varianten digitaler Fertigungstechnologien auch Laser-Metallschmelzverfahren unter Verwendung von – meist edelmetallfreien – Metallpulver-Legierungen für die Prothetik in Betracht; die resultierenden Restaurationen zeichnen sich durch extreme Passgenauigkeit und Belastbarkeit aus. Den Gerüstkonstruktionen, Kronen und Abutments gegenüber stehen diverse hoch- und niedrigschmelzende Verblendkeramiken für die Schicht- sowie die Überpresstechnik. Daneben werden jetzt auch neue, besonders abrasionsresistente Komposit-Kunststoffe, zur ästhetischen Verblendung verwendet. Ebenso gibt es Fortschritte bei den für die Befestigung von Restaurationen oder Suprastrukturen entscheidend wichtigen Adhäsiven: Der Trend geht hier zu verarbeitungssicheren Ein-Flaschen-Adhäsiven, die inzwischen ähnliche Leistungsdaten wie klassische Bondings aufweisen. Über diese aktuellen prothetischen Entwicklungen können sich Zahnärzte und Zahntechniker optimal auf der Internationalen Dental-Schau (IDS) vom 24. bis 28. März 2009 in Köln informieren und von kompetenten Herstellern beraten lassen. Neue Werkstoffe und die Technologien zu ihrer Verarbeitung stellen allerdings auch erhöhte Anforderungen an das zahntechnische Labor – wenn die Fertigung komplett vor Ort erledigt werden soll. Dank der zunehmenden Netzwerkfertigung entstehen jedoch auch für kleine Laborbetriebe Alternativen, Prothetik-Komponenten kostengünstig in perfekter Qualität extern herstellen zu lassen. Dadurch können digitale Gerüstkonstruktionen in Zirkonoxid oder edelmetallfreien Legierungen perfekt in Fräszentren gefertigt werden; lediglich Digitalscanner werden dazu noch im Labor benötigt. Das ganze Spektrum dieser neuen Möglichkeiten präsentiert sich dem Messebesucher in Köln, so dass er für sein Labor oder seine Praxis eine optimale Übersicht bekommt. "Den Fachbesuchern bietet sich während der Internationalen Dental-Schau (IDS), der weltgrößten Messe für Zahnmedizin und Zahntechnik, in Köln vom 24. bis 28. März 2009 eine erstklassige Übersicht über das gesamte Prothetik-Angebot. Darüber hinaus ist der Messebesuch eine hervorragende Gelegenheit, sich in Gesprächen mit Spezialisten von Ausstellerfirmen und erfahrenen Anwendern umfassend über den aktuellen Stand der Zahnheilkunde zu informieren", sagt Dr. Markus Heibach, Geschäftsführer des VDDI. Die IDS (Internationale Dental-Schau) findet alle zwei Jahre in Köln statt und wird veranstaltet von der GFDI Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie mbH, dem Wirtschaftsunternehmen des Verbandes der Deutschen Dental-Industrie e.V. (VDDI), durchgeführt von der Koelnmesse GmbH, Köln. Anmerkung für die Redaktion: Fotomaterial von der vergangenen IDS finden Sie in unserer Bilddatenbank im Internet ( http://www.ids-cologne.de ) im Bereich "Für Presse" unter "Fotos".

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